Salzsensitivität

SBTmini

Individuelle Salzsensitivität bestimmen und medizinische Beratung gezielt ergänzen.

Gezielte Diagnostik

Salzsensitivität sichtbar machen

Menschen reagieren unterschiedlich auf die tägliche Aufnahme von Kochsalz. Bei salzsensitiven Personen kann eine erhöhte Salzzufuhr den Blutdruck stärker beeinflussen und das Herz-Kreislauf-System zusätzlich belasten.

SBTmini unterstützt dabei, die individuelle Salzsensitivität zu bestimmen und die Ernährungs-, Präventions- und Hypertonieberatung gezielter auszurichten.

  • Quantitative Bestimmung der individuellen Salzsensitivität
  • Einfache Durchführung mit 50 µl Kapillarblut
  • Kurze praktische Testdurchführung
  • Ablesen des Ergebnisses nach exakt 60 Minuten
  • Kostenlose Muster auf Anfrage
SBTmini Test zur Bestimmung der Salzsensitivität
Medizinischer Hintergrund

Was bedeutet Salzsensitivität?

Salzsensitivität bezeichnet eine verstärkte körperliche Reaktion auf die tägliche Aufnahme von Kochsalz. Während manche Menschen auf eine höhere Salzaufnahme nur gering reagieren, kann bei salzsensitiven Personen der Blutdruck deutlich stärker ansteigen.

Natrium ist für die Funktion von Nerven und Muskeln sowie für die Regulation des Wasserhaushalts unverzichtbar. Überschüssiges Natrium wird vor allem über die Nieren ausgeschieden. Bei salzsensitiven Menschen scheint diese Regulation verändert zu sein; zusätzlich werden direkte Wirkungen auf die Blutgefäße diskutiert.

Salzsensitivität ist nicht selten

Schätzungsweise 10–20 % der Menschen mit normalem Blutdruck und 30–50 % der Menschen mit Bluthochdruck reagieren salzsensitiv. Besonders relevant kann die Bestimmung deshalb bei Hypertonie und weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren sein.

Zusammenhang verstehen

Wie kann Kochsalz den Blutdruck beeinflussen?

Kochsalz liefert Natrium und Chlorid. Das aufgenommene Natrium beeinflusst unter anderem die Funktion von Nieren und Blutgefäßen. Bei salzsensitiven Patientinnen und Patienten kann eine höhere Zufuhr deshalb einen stärkeren Blutdruckanstieg begünstigen.

Infografik zum Zusammenhang zwischen Kochsalz, Natriumaufnahme, Nieren, Blutgefäßen und Blutdruck sowie zur Häufigkeit der Salzsensitivität
Salzsensitivität betrifft schätzungsweise 10–20 % der Menschen mit normalem Blutdruck und 30–50 % der Menschen mit Bluthochdruck.
SBTmini quantifiziert die individuelle Salzsensitivität.

Das Ergebnis unterstützt eine gezieltere Empfehlung zur Salzreduktion und erleichtert die Beurteilung von Veränderungen im Verlauf.

Ernährungsberatung

Versteckte Salzquellen berücksichtigen

Ein großer Teil der täglichen Salzaufnahme stammt nicht aus dem Salzstreuer, sondern aus verarbeiteten Lebensmitteln. Besonders Brot, Wurstwaren, Käse, Fertiggerichte und andere industriell hergestellte Produkte können relevante Salzmengen enthalten.

Die Kenntnis der individuellen Salzsensitivität kann helfen, die Ernährungsberatung zu konkretisieren und Patientinnen und Patienten für besonders relevante Salzquellen zu sensibilisieren.

Individuell statt pauschal

Nicht jeder Mensch reagiert gleich stark auf Kochsalz. SBTmini ergänzt allgemeine Empfehlungen zur Salzreduktion um eine individuelle, messbare Information.

Patientengruppen

Für wen kann die Bestimmung sinnvoll sein?

SBTmini kann die individuelle Beratung insbesondere bei Patientinnen und Patienten ergänzen, bei denen Salzsensitivität oder kardiovaskuläre Risikofaktoren eine besondere Rolle spielen.

Hypertonie

Zur Ergänzung einer individuell ausgerichteten Ernährungs- und Blutdruckberatung.

Diabetes

Zur erweiterten Einschätzung kardiovaskulärer Risiken und präventiver Maßnahmen.

Übergewicht

Zur Unterstützung einer differenzierten Ernährungs- und Lebensstilberatung.

Erhöhtes Gefäßrisiko

Zum Beispiel bei Nikotinkonsum oder weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren.

Testdurchführung

Der SBTmini in vier Schritten

Die praktische Durchführung benötigt nur wenige Minuten. Das Testergebnis kann nach exakt 60 Minuten abgelesen werden.

1

Kapillarblut entnehmen

50 µl Kapillarblut aus der Fingerbeere gewinnen.

2

Mit Puffer mischen

Die Probe entsprechend der Testanleitung vorbereiten.

3

Kapillare befüllen

Die vorbereitete Probe in das Testsystem geben.

4

Ergebnis ablesen

Nach exakt 60 Minuten das Ergebnis auswerten.

Für die medizinische Praxis entwickelt

SBTmini wurde auf Grundlage langjähriger wissenschaftlicher Forschung an der Universität Münster entwickelt und für den Einsatz im medizinischen Alltag verfügbar gemacht.

Verlaufskontrolle

Veränderungen nachvollziehbar machen

Viele Einflussfaktoren der Salzsensitivität hängen mit Lebensstil und Ernährung zusammen. Nach einer gezielten Veränderung der Salzgewohnheiten oder anderer präventiver Maßnahmen kann eine erneute Bestimmung sinnvoll sein.

Eine Verlaufskontrolle gibt Patientinnen und Patienten eine Rückmeldung über den Erfolg ihrer Maßnahmen und unterstützt die weitere medizinische Beratung.

Individuell statt pauschal

SBTmini hilft dabei, eine allgemeine Empfehlung zur Salzreduktion um eine individuelle, messbare Information zu ergänzen.

1

Ausgangswert bestimmen

Die individuelle Salzsensitivität wird mit SBTmini erfasst.

2

Maßnahmen umsetzen

Ernährung und Lebensstil werden gezielt angepasst.

3

Erneut testen

Eine Kontrollmessung macht Veränderungen nachvollziehbar.

Kostenlos kennenlernen

Kostenlose SBTmini-Muster anfordern

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Hinweis: SBTmini richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal. Eine Abgabe an Privatpersonen erfolgt nicht.